Milky Way and nomad people

Wir verlassen den Süden Kirgisiens

Wir sagen den wilden Reitern  in Südkirgisien auf Wiedersehen (und meinen das auch so) und begeben uns Richtung Norden in die … dreimal darfst du raten … BERGE.

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Schlafplatz mit Aussicht auf die Milchstraße

Berge, Berge, Berge. Aber eines haben sie ja schon zu bieten, kristallklare Nächte und freien Blick auf die Spiralarme unserer Galaxie. Das gefällt mir gut.

Wir fahren einen Pass nach dem anderen

Puuuh … das hört  einfach nicht auf. Bergauf, bergab. Tiefe Täler, hohe Pässe. In Endlosschleife. Die Straßen werden wieder sehr schlecht, aber ich kann es gut ertragen, dass wir langsam fahren (müssen), denn die Aussichten sind wahrlich schön!

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Wildpferde in irgendeinem Tal

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Irgendein Pass

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Ausblick von irgendeinem Pass

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Irgendein anderer Pass

 

Das Hochplateau am Song Köl See 

Abermals haben wir für 450km fast 3 Tage gebraucht, um ans Ziel zu gelangen: den Song Köl auf über 3000m. Abermals werden wir belohnt, mit einer sagenhaft schönen, weiten Landschaft.

F R E I H E I T

Es tut den Augen und der Seele gut. Wir bleiben 5 Tage.

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Sonnenuntergang am Song Köl See (3000m)

Der Wassertank braucht Nachschub

Wir bleiben länger, als geplant. Tja … woher nun frisches Wasser nehmen? Weit und breit kein Fluss, geschweigedenn ein Wasserhahn. Stümperhaft versuchen wir, mit Gefäßen im See Wasser zu schöpfen. Wir scheitern. Zuviele Wellen und starker Wind! Und Eiseskälte.

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Bei 5° Grad geht man eher weniger gern ins Wasser

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Das örtliche Wasserwerk

Irgendwann  nimmt sich uns ein Kirgise an, der uns eine Wasserpumpe zeigt. Aha! Es dauert zwar ein Weilchen, bis wir 80 Liter abgepumpt haben, aber es klappt.

Die Nomaden ziehen weiter

Wir erwischen noch einen einzigen halbwegs warmen Tag, an dem wir Pferde ausleihen können und einen Ausritt machen. Mehrtägig ist nicht mehr drin, das hält die dickste Daunenjacke nicht aus.

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Ausritt am Song Köl

Die Jurten werden nach und nach weniger. Die Saison ist vorbei. Die Nomaden ziehen weiter, und so auch wir, denn der Winter kommt …

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Der erste Schnee fällt.

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Suchbild: Finde den Fiat!

In love with the horses of Kyrgyzstan

Kirgistan war Liebe auf den ersten Blick 🙂 So viel vorweg.

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Dedicated to Mrs Wineman and Miss Beautiful

Nach einigen Wochen in der Steinwüste auf einmal grüne Wiesen, Täler und tausende von Pferdeherden (und die schneebedeckten Berge von Tadschikistan nur noch aus der Ferne) zu sehen … so schön! Keine Koppeln. Keine Zäune. Die rennen hier einfach so rum. Fohlen auch. Es scheint, als ob jeder Kirgise reiten kann.

Zum Basecamp des Peak Lenin

Das erste Dorf (Sary Tash) nach der Grenzüberquerung sah gleich mal nach Zivilisation aus. Häuschen, die nach Häuschen aussahen. Es gab wieder Snickers und Bounty im Minimarket. Exzellent.

Ein wenig übermütig, weil wir mit unsere alten Mühle problemlos den Pamir überquert hatten, sind wir dann direkt mal hoch ans Basecamp von Peak Lenin gefahren. ‚Basecamp‘ erinnert eigentlich an Mount Everest, aber andere Berge haben natürlich auch eines, von wo aus man dann den Gipfel besteigen kann (sofern man sich Eispickel besorgt und 1000 Euro hinlegt).

Eine liebevolle, kleine Seenlandschaft und ein paar Yurten und Yaks gab es dann da oben, auf 3600m. Möglicherweise waren einige Touristen etwas irritiert, als da auf einmal ein Stuttgarter Campingmobil den Berg hochtuckert, aber – so what? – fahr halt selber her.

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3 stille Tage und Nächte am Basecamp (3600m) des Peak Lenin (7145m)

Der Bergfex ging noch weiter nach oben, an die Ränder des Gletschers. Ich hatte keinen Bock und hab gelesen („Homo Deus“ – mega Buch!).

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Bergfex (die Bergsteigergene hat er geerbt)

Etwas panisch sind wir dann doch geworden, als es in der 2. Nacht zu regnen und damit auch leicht zu schneien anfing. Auch wenn ich keine Ahnung von Autos habe, so verfüge ich doch über weibliche Intuition, die mir vor der Basecamp-Tour gesagt hat, dass man mit sehr abgefahrenen Reifen (fast ohne Profil) nicht in die Berge fährt. Der Bergfex meinte, er habe seit Mai keinen Regentag gehabt, das sei kein Problem.

Aha.

Als wir wieder unten ankamen, wurden die Reifen zügig gewechselt.

Schnapp das Schaf

Zufällig kamen wir dann an einem Horse Game vorbei. Zwei Reiter-Teams versuchen, sich gegenseitig das Schaf wegzuschnappen. Das Schaf besitzt keinen Kopf und keine Füße mehr. Und es ist generell tot.

Ziemlich rasant, das Spiel – und ein riesen Glück, dass wir es entdeckt haben. Die Horse Game Saison endet eigentlich im August.

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Das bei Kirgisen beliebte Spiel „Schnapp das Schaf“

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Natural-born riders

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Ohne Worte

Ausblick: Jetzt wollen wir auch auf’s Pferd

Wir verlassen heute die Stadt Osh  und das Guesthouse Tes in Südkirgisien, in dem wir nun 6 Tage waren, und versuchen, weiter oben im Norden einen mehrtägigen Ausritt zu Pferd zu organisieren. An einem kleinen See namens Song Kul soll das möglich sein. Vermutlich melde ich mich erst Anfang/Mitte Oktober wieder…

Macht’s gut und haut den dummen AfD-Wählern eins auf die Mütze.

Eure Claudi

 

20 Tage Einsamkeit

Ich: „Können die Tadschiken eigentlich keine normalen Straßen bauen?“          

Steffen: „Dann wäre der Pamir Highway nicht mehr das, was er ist.“

Rückblick: Mentale Vorbereitung auf die zweithöchste Straße der Welt

Wir taten in der letzten Augustwoche gut daran, in der wunderschönen Hauptstadt von Tadschikistan (Duschanbe) ein paar Tage dem Hedonismus zu fröhnen, wohlwissend, dass das, was kommen würde, mit viel Verzicht verbunden sein würde…

Abermals sind wir überrascht, wie freizügig es in einem muslimischen Land zugehen kann. So sexy kommt der Islam leider viel zu selten daher. Steffen ist ganz aus dem Häuschen vor lauter hübschen Frauen. Ebenso aufgrund der 20 Biersorten, die im Supermarkt zu finden sind.

Und dann … ein Aqua Park? Echt jetzt? Ich packe neben Bikini auch den Badeanzug und sogar meine Leggins plus Langarmshirt ein. Im Spaßbad angekommen, zeige ich einer Angestellten meine Kleiderauswahl. Sie lächelt und deutet auf den Bikini. Alles easy.

 

Der Pamir Highway

Die Tatsache, dass ich erst jetzt ein paar Zeilen schreiben und wie durch ein Wunder auch hochladen kann, ist eine Aussage für sich. Wer in den Pamir Nationalpark fährt, fährt ins Nichts.

Die Straßen verdienen ihren Namen nicht. Der Begriff „Highway“ suggeriert, dass man hier mit 100km/h bei offenem Fenster und wehendem Haar durchs Gebirge fährt und dabei die 7000er ringsum bestaunt.

Die Realität ist, dass JEDES Fahrzeug selten schneller als 50km/h fährt. Dass es staubig ist und die Augen abends brennen. Dass es einen non-stop durchrüttelt. Dass es eher ein car hike als ein road trip ist. Belohnt wird man vor allem mit Stille und Einsamkeit, die wir auch sehr genossen haben. Abgesehen von Begegnungen mit ein paar Hirten und ambitionierten Radlern sind wir oftmals ganz alleine, über Tage und viele hundert Kilometer hinweg.

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Langer Anstieg vom Wakhan Valley zum Khargush Pass

 

Die Fauna ohne Flora

Steffen steht ja auf dieses Nichts. Er ist eher Typ „Wüste/Berg“. Ich bin ja eher Typ „Meer/Insel“. Wasser bedeutet Leben, die Wüste ist für mich tot. Umso schöner, dass hin und wieder ein paar Yaks um uns herumschleichen!!!

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Yaks am Bulunkul See auf 3737m

2 Tage in einem noch mehr abgelegenen Dorf

Wir wollten auch mal in einem Jeep fahren und haben uns einen ortskundigen Fahrer samt Jeep gemietet, um in einem Dorf, wo noch mehr Nichts ist, bei einer Familie zu übernachten. Rauh geht es zu. Totes Tier überall. Pferdefüße, Yakschädel, Kieferknochen. Die Stimmung ist frostig.

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Toter Yak, durch dessen Hörner man nach Afghanistan schauen kann.

Die Familie ist jedoch superfreundlich und bekocht uns lecker. Abends Suppe mit Kartoffeln, Möhren und Nudeln. Morgens leicht salzigen Milchreis, den wir mit einer guten Portion Zucker pimpen.

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Übernachtung bei der Familie, die vielleicht den Yak oben geschlachtet hat.

Unser Fahrer Alimkaza ist ein liebenswerter Narkoleptiker. Wie er es schafft, auf diesen Wellblechstraßen fast am Steuer einzunicken, ist uns ein Rätsel. Irgendwann muss er auf’s Klo. Im Außenspiegel sehe ich, wie er in die Steinwüste kackt und dabei sein Kopf mehrfach auf die Knie fällt. Wir überzeugen ihn, dass Steffen besser fährt, auch wenn das nicht abgemacht war und eigentlich nicht erlaubt ist. Er willigt ein.

Steffen passt seine Fahrweise auch dem 3. Fahrgast an, der auf dem Dach mitfährt und mit dem wir sehr viel Mitleid haben. Es ist Alimkazas Abendessen. Ma, das Schaf.

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Das Abendessen unseres Fahrers hat die 4-stündige Off-Road-Fahrt überlebt, kommt aber eh bald in den Topf.

Wir verlassen den tadschikischen Teil des Pamir Highway

Am Donnerstag, den 14. September, überqueren wir den letzten, hohen Pass auf 4655m. Unser Ducato macht anstandslos mit. Wenig später passieren wir den Grenzposten, der abermals besetzt ist von Volldeppen, die vermutlich hierher zwangsversetzt wurden, und reisen nach Kirgisistan ein…

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Von Khorog in Tadschikistan nach Osh in Kirgisien, Kirgistan oder Kirgisistan.

 

A hell of a ride

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We took the recommended southern route from Dushanbe, which supposedly is the „better road“ … hahaha … „better“ doesn’t necessarily mean „good“, does it? However, driving for days along the border to Afghanistan – just divided by the Pyanj River – made it a truly unique experience. That part of Afghanistan surely is one of the most peaceful parts, well-hidden behind the Hindu Kush.

Away from it all

Internet ist mega lahm, Bilder hochzuladen fast unmöglich. Sind auf gut 2000m Höhe. 600km = 30 Stunden reine Fahrtzeit. Es war die Hölle. Einfach nur die Hölle. 10.000 Schlaglöcher. Aber Auto läuft! Trotzdem eine ziemliche Tortur. Bandscheiben tun weh. Gut, dass wir eine top Matratze haben. Duschanbe war dagegen eine Oase und der beste Ort, um Kraft zu tanken für das, was danach kam. Sind am Beginn des Pamir Highways. Größten Respekt für die Radler aus aller Welt, die hier in Scharen sind und sich dieser Herausforderung stellen. Nochmal 600km liegen vor uns. Schlimmer können die Straßen nicht mehr werden, so viel steht fest.

Ein Märchen aus 1001 Nacht … und das Problem mit dem Diesel

7 Tage und 900km Usbekistan liegen hinter uns. Warum so kurz? Erkläre ich gleich …

Anreise aus Deutschland

Der 6-stündige Direktflug von Frankfurt nach Taschkent verläuft ruhiger, als es die deutlich in die Jahre gekommene Maschine von Uzbekistan Airways zunächst vermuten ließ. Ebenso treten meine durch Internetquellen geschürten Befürchtungen von extrem strengen, langwierigen Gepäck- und Reiseapothekekontrollen nicht ein. Mein Hustenstiller, der eine in Usbekistan illegale Substanz enthält, darf importiert werden.

Am Flughafen erweist es sich mal wieder als vorteilhaft, einen rotblondhaarigen Ehemann zu haben, den ich leicht im Gewimmel erkenne. Viele Wochen haben wir uns nicht gesehen … er sieht braungebrannt und erholt aus und spricht mittlerweile türkisch, russisch und usbekisch.

Taschkent

Im Nachhinein schäme ich mich für meine Vorstellungen von Usbekistan. Es ist eine unerwartet saubere, moderne, weltoffene Stadt mit grünen Parkanlagen und Springbrunnen. Der Verkehr läuft geordnet ab. Es gibt Restaurants und Cafés, sogar eine französische Brasserie, in der wir einen extrem geilen Käsekuchen und einen Eiskaffee bekommen (sogar die Eiswürfel haben gar nichts ausgemacht).

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Hauptbahnhof von Taschkent 

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Amir Timur (eroberte vor 600 Jahren alles von Ägypten bis China)

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Hier werden Ehrengäste empfangen.

Damit es wenigstens etwas spannend wird, tauschen wir US $ auf dem Schwarzmarkt, wo man 30% mehr für sein Geld bekommt, als auf der Bank 🙂

Samarkand

Etwa 270km südlich von Taschkent befindet sich die Stadt Samarkand, einst Knotenpunkt aller Karawanenwege der Seidenstraße. Wir parken direkt an einer der Hauptsehenswürdigkeiten mit unserem Wohnmobil. Niemand stört sich daran und keiner will Geld für den Stellplatz. Nachts ist es sehr ruhig und zudem angenehm kühl, es geht immer eine leichte Brise. Tagsüber ist es warm, aber da es eine sehr trockene Hitze ist, hält man es sehr gut aus.

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Schlafplatz vor einem der vielen Mausoleen
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Und dann … WOW! Durch Samarkand zu schlendern ist wirklich mit nichts zu vergleichen, was ich seither in Asien gesehen habe. Bin ich im Märchen aus 1001 Nacht gelandet? Die Registan Medressa bei Nacht … alter Schwede … ein Hammer. Ebenso diverse Mausoleen und andere, jahrhundertealte Gebäude. Ich will gar nicht mehr weg vor so viel geschichtsträchtiger Schönheit. An jeder Ecke Relikte aus der Zeit der Karawanen … gib mir ein Kamel und lass mich Marco Polo sein.

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Die Registan Medressa bei Nacht

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Sher Dor Medressa – der rechte Flügel der Registan Medressa

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Die Russen haben nicht immer „original“ restauriert, sondern diesen schönen Dom einfach auf die Registan Medressa draufgesetzt.

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Zwei Idioten vor Bibi-Khanym Moschee und Mausoleum

Goodbye Uzbekistan

Gerne wären wir länger geblieben, aber zum einen ist da diese Registrationspflicht für Touristen, d.h. man muss (so hieß es) bei der Ausreise eigentlich lückenlos Hotelübernachtungen vorweisen können. Ob unser Wildcampen am Ende ein Problem darstellt, erfährt man dann eben erst an der Grenze und man hat immer ein komisches Gefühl dabei. Grund für diese Registrationspflicht ist die Angst der Usbeken vor Terroristen aus den Nachbarländern.

Zum anderen waren auf einer Strecke von 900km zwar unzählige Propan/Methan-Tankstellen zu finden, aber KEINE EINZIGE MIT DIESEL! Glaubt man das? Wir sind doch inmitten von oil producing countries. Unsere Rettung sind ein Lkw-Fahrer, dem wir 50 Liter aus dem Tank saugen dürfen, sowie ein junger Usbeke, der uns irgendwo bei irgendwem 2 Kanister Diesel organisiert.

Durch das Grenzgebiet Usbekistan/Afghanistan/Tadschikistan

Im Süden tuckern wir 150km von der afghanischen Grenze entfernt entlang Richtung Tadschikistan. Tja … die Story vom Grenzübergang ist sooo absurd, dass ich sie euch mal an anderer Stelle erzähle, aber nicht heute. Wir sind gut in Duschanbe (Hauptstadt Tadschikistan’s) angekommen und müssen viel erledigen, damit unser Gefährt fit für die Fahrt in das Pamir Gebirge ist, wo uns 3000er, 5000er und 7000er Berge erwarten …

 

 

 

 

 

Goodbye!

Happiness is only real when shared („Into The Wild“)

Morgen früh geht mein Flug nach Taschkent. Nach so vielen Monaten des Wartens muss es jetzt auch wirklich los gehen. Ich halte es kaum mehr aus. Ich muss fort. Ich habe hier keine Aufgabe mehr. Und  sonderlich wohnlich ist eine zusammengepackte Wohnung auch nicht 🙂

Steffen ist mittlerweile auch in Taschkent angekommen. Ich schätze mal, er hat so 5000km hinter sich. Es geht ihm gut, er findet nur, dass zu viele andere Reisende unterwegs sind – von der Mongol Rallye. Und alle haben mehr oder weniger dieselbe Route durch Usbekistan… Er nennt sie nur noch ‚die Mongos‘.

Übrigens steht WordPress.com auf der Roten Liste in einigen Ländern und man kann die Seite nicht aufrufen. Wenn ihr nichts von mir hört, dann deshalb.

 

„That bloody ferry“

Die Entfernung zur Heimat wird größer, ebenso das erforderliche Maß an Geduld. Ganze 48 Stunden Wartezeit, bevor die Mercuri 1 – that bloody ferry – von Baku (Aserbaidschan) nach Aktau (Kasachstan) übersetzte. Was wiederum 30 Stunden dauerte. Besonders einladend war der Wellness-Bereich.

In Aktau selbst kam Steffen leider der Schlüsselbund abhanden, aber seine neuen Freunde Oleg, Vladimir und Igor kannten da einen Schlosser, der die Schlösser auswechseln konnte. Und sie kannten auch ein paar Orte, an dem sie die Wartezeit überbrücken konnten.

Zur Zeit ist Funkstille, denn unser Dicker Ducato düst durch die kasachische Steppe … auf dem Weg nach Usbekistan, wo ich in 9 Tagen lande.

Von Georgien nach Azerbaidschan

Ende Juli überquert Steffen die Landgrenze von Georgien nach Azerbaidschan. Andere Reisende hatten uns leider eher negative Erfahrungen geschildert, und als dieses Bild kam, musste ich erstmal lachen 🙂

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Zuerst war er in der Stadt Seku. Danach gings zu den Schlammvulkanen und dann weiter nach Baku.

In Baku hat er rein zufällig einen Kitesurfspot entdeckt! Sieht ganz gut aus, oder?

Außerdem haben sich die Chinesen gemeldet. Das Visum ist bewilligt – leider zu horrenden Gebühren, denn neuerdings wird eine saftige Servicegebühr von 85 Euro zusätzlich erhoben. Hoffen wir mal, dass es das wert ist.