Die wundervolle Inselwelt von Raja Ampat

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Während ich diesen Blogeintrag über meine 10 Tage in „Raja Ampat“ (West-Papua) schreibe, brennt draußen bereits die australische Sonne erbarmungslos auf unseren Campingplatz nieder. Seit etwa einer Woche ist das Duo Infernale wieder vereint und düst in einem Campervan die Westküste Australiens hoch und runter!

Der Campingplatz gesteht einem nur 500 MB über eine echt lahme WiFi-Verbindung zu, daher wird es heute eher ein mickriger Bericht über „Raja Ampat“, die Inselgruppe, die sich nordwestlich des Festlandes von Papua (indonesischer Teil) befindet.

Vor 2 Stunden noch war ich ambitioniert, hier ein paar neue Tauchvideos hochzuladen, aber es ist aussichtslos, also gibt’s heute leider nur ein paar popelige Handyfotos von der Insel selbst und einen einzigen Screenshot vom Fisch.

Die Anreise nach Raja Ampat ist lang, selbst von Jakarta aus fliegt man noch gut 4 Stunden bis nach Sorong, von wo aus es weitere 3 Bootsstunden bis auf die Insel Arborek waren. Ahnend, was kommen würde, hab ich mir in Jakarta dann glatt nochmal das Ibis Styles Airport Hotel für eine Nacht gegönnt. Für nicht mal 40 Euro … da kann selbst der Schwabe nicht meckern (und vor allem nochmal eine saubere Dusche genießen).

Ich kann nicht nur Bambushütte.

Ankunft auf der Insel Arborek irgendwo im Nirgendwo

Außer Tauchern verirrt sich kaum einer hierher, man lebt bei Familien in einem sehr rustikalen Homestay und bekommt ein Palmblätterdach über den Kopf sowie drei einfache Mahlzeiten am Tag. Im „Manta Homestay“ haben sich die Besitzer Normansen und Alfonsia rührend um mich gekümmert. Ich war 3 Tage der einzige Gast.

Mein Bungalow im Manta Homestay

Die Insel Arborek lässt sich in 30 Minuten erkunden. Ich schätze, hier leben 10 Familien, davon betreiben 6 Homestays, dann gibt es noch zwei winzige Shops und ein klitzekleines Tauchcenter.

Hauptweg auf Arborek Island. Keine Autos, dafür Kinder, die mit Murmeln im Sand spielen.

Die örtliche Bücherei, in die ich verschleppt wurde. Die Einheimischen sind stolz auf ihre Inseln (Ampat bedeutet „Vier“).

Jedes Jahr versuchen Taucherverbände, eine Top Ten der besten Tauchplätze weltweit zu erstellen. Sie variiert von Website zu Website … aber Raja Ampat rangiert derzeit bei vielen auf Platz 1. Vielleicht kommen wir bald in eine Gegend, in der schnelles Internet mir ermöglicht, euch einen besseren Einblick in die Unterwasserwelt zu geben. Für heute muss leider dieser Screenshot genügen.

Neben großen Schwärmen von kleinen Fischen gab es auch hier zu meiner großen Freude kleine Schwärme von großen Fischen … den Mantarochen. Ich bin schon ein bisschen vernarrt in diese Tiere und immer wieder beeindruckt von ihrer Anmut. Zwar waren es hier in Raja Ampat nicht so viele auf einmal, wie in Palau in Mikronesien – aber dafür kamen sie mir sehr, sehr nahe. Wirklich ein Traum.

Der Manta war bei weitem nicht alles, was es zu sehen gab.

Eigentlich gäbe es noch so viel mehr zu zeigen, aber was will man machen ohne vernünftiges Internet!? A pain in the ass. Und abgesehen davon finde ich einfach, dass dieser „Friends-And-Family-Blog“ hier einigermaßen aktuell sein sollte, daher lieber das hier, als gar nix.

Für heute liebe Grüße von der Westküste Australiens – diesmal auch von Steffen. Er war der Hauptgrund, weshalb ich die Zeit in Raja Ampat deutlich heruntergekürzt habe.

Das ist schon eine verdammt abgeschiedene Gegend, und mir war einfach nicht mehr nach Alleinereisen. Wie gut, dass wir flexibel sind.

Bald also hoffentlich mehr von mir, von den Fischen oder unserem Roadtrip in Australien …

We will see.

Koh Phangan heute und vor 17 Jahren … und ein bisschen Heimweh

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Zeit an sich ist weder greifbar noch sichtbar, wir erkennen ihre Existenz nur daran, dass Dinge sich verändern.

17 Jahre sind eine lange Zeit. Konnten wir damals diesen einen, wunderschön abgelegenen Strand an der Ostküste Koh Phangans nur per Boot oder durch eine 1-stündige, völlig kranke Fahrt über Steilhänge mit einem Jeep erreichen, so ist es heute eine betonierte Straße, die dorthin führt.

Gute Straßen führen dazu, dass sich das Publikum ändert. Deutlich mehr junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern genießen heutzutage diese einst abgeschiedene Bucht, als damals.

Ein internationales Krankenhaus ist ebenfalls auf Koh Phangan, und es gibt auch sonst so ziemlich alles, was man braucht, wenn man seine Komfortzone doch nicht ganz verlassen möchte.

Was mir aber trotz der vielen Touristen an Thailand gefällt, ist wohl das, was man einen „guten Vibe“ nennt. Irgendetwas schwirrt durch die Luft, was einem gefällt, ich kann nicht genauer beschreiben, was mich anzieht.

Im Alter von 22 Jahren war ich zum ersten Mal hier und musste einfach immer wieder zurück.

Ich habe über die Jahre vom Hippie-Dorf „Pai“ ganz im Norden bis zur Insel „Koh Lipe“ im Süden vieles gesehen und erlebt. Dschungelwanderungen und -Floßfahrten, Elefantenritte, Hill Tribes, Bergdörfer, Pagoden, Tempel, Inseln, Tauchsafaris …

Alles zuhause in Form von Dias dokumentiert. Also wer Bock auf ’nen Dia-Abend hat, möge sich melden.

Mein 4. Besuch jetzt, war eher ein kleiner Nostalgie-Trip und ein bisschen „Urlaub im Urlaub“.

Und da ich zudem wusste, dass Freunde aus Deutschland dort sein würden, war dies ein Grund mehr, hinzugehen. Denn hier und da fehlen einem Weltenbummler dann doch auch vertraute Gesichter und Gespräche.

220 Tage ‚on the road‘ sind eine lange Zeit.

Zwischen Haien und Mantas in Mikronesien

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Es war damals in der 13. Klasse, 1998. Ich hab‘ mich mit Boris Koller darüber unterhalten, was wir so nach dem Abi gerne machen würden und gesagt, ich würde gerne mal auf eine Insel weit draußen im Ozean, vielleicht in Asien irgendwo. Er meinte: „Dann geh‘ doch nach Mikronesien.“ Aha. Mikronesien – where the hell is that? Und nun, 20 Jahre später, bin ich hier. Irgendwo zwischen Asien und Amerika, grob gesagt. Mitten im Pazifik, auf der winzigen Insel „Palau“. Vermutlich wäre ich auch selbst irgendwann mal auf dieses Reiseziel gekommen, aber der Boris, wenn er auch ein arroganter Typ war, war uns allen halt immer ein wenig voraus …

Interessant fand ich schon die Einreise am Flughafen. Hier musste ich unterschreiben, dass ich dieses „Paradies“ auch wirklich bewahre und ihm keinen Schaden zufüge.

Und das Visum ist ein Stempel mit einem „Eid“, den man schwört. Ich hab fast angefangen zu heulen, so sentimental hat mich das gemacht (morgens um 3 Uhr und völlig übermüdet). Wo war ich nur gelandet?

Um zu beschreiben, was ich hier erleben durfte, gibt es eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Es ist einfach der Wahnsinn hier, was man hier unter Wasser erleben kann, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Ich hatte wirklich ein Riesenglück, und das vor allem an den beiden ersten Tagen. Mir war ziemlich schnell klar, dass die nachfolgenden Tauchgänge deutlich weniger spektakulär ausfallen würden. Ich bin es gelassen angegangen. Vielleicht kommt noch was, vielleicht auch nicht. Tauchen ist, wie Lotto spielen … 18 Mantarochen und 100 Haie schwimmen halt nicht immer ums Eck.

Da mein lieber Ehemann sich derzeit in Australien rumreibt, musste ich mich ganz alleine mit der Technik auseinandersetzen. Aber irgendwie hab ich’s hingekriegt, dass ein paar Videos entstanden sind. Ich kann euch sagen, es ist erstens sauschwer, unter Wasser ruhige Aufnahmen zu machen und zweitens sehr zeitaufwändig, sie dann zu bearbeiten.

Tausend Clips durchschauen, kürzen, rausschmeissen, doch wieder rein, Musik dazu, Übergänge, Untertitel … pfff … für 2 Minuten sitzt man da locker mal 6 Stunden dran. Anyway. It’s done. Ich hoffe, es läuft. Und ich hoffe, ich habe im Wirrwarr der tausend Dateien die richtigen hochgeladen 🙂

Tag 1 „Blue Hole“ und „Blue Corner“ – da waren die Haie:

Tag 2 „German Channel – da waren die Mantas:

Tag 3 „Siaes Corner“ – da war allerlei unterwegs und Bombensicht:

Von den 16 Tauchgängen waren 4 der Wahnsinn, weitere 4 gut. Der Rest war mittelmäßig oder auch schlecht, denn Mutter Natur hat eben auch ihre Launen. Das weiß jeder Taucher.

Palau ist auch ein wenig teurer als unsere bisherigen Länder. Wir haben meistens zwischen 10 und 25 Euro für ein Doppelzimmer bezahlt. Hier sind es nun 32 Euro für ein Bett im 4er-Zimmer! Aber es gibt ne große Küche hier im (einzigen) Hostel und ich mach mir mein Frühstück und Abendessen selber.

Das Tauchen kostet auch dreimal so viel, wie üblich – aber dafür sieht man halt auch zehnmal so viele Fische! Jedenfalls ist Palau kein Ort, an dem man einfach mal einen Monat abhängt, und daher war ich „nur“ 12 Tage hier.

Ich bleibe noch einen Tag hier, an dem ich nicht unter Wasser gehe, denn man darf nicht tauchen und fliegen an ein und demselben Tag, wegen der enormen Druckunterschiede. Ich verabschiede mich aus dem kleinen Paradies und lege einen kurzen Besuch in Thailand ein, mir ist mal wieder danach.

Children of Palau,

I take this pledge,

as your guest,

to preserve and protect

your beautiful and unique

island home.

I vow to tread lightly,

act kindly and

explore mindfully.

I shall not take

what is not given.

I shall not harm

what does not harm me.

The only footprints

I shall leave are those

that will wash away.

Von der Schwierigkeit, auf den Philippinen den Massen zu entgehen

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Als das letzte Boot gegen 15 Uhr von der Insel ablegt, schauen wir ihm noch eine Weile nach, bis es am Horizont verschwindet. Endlich sind alle anderen weg. Und zwar wirklich alle! Zurück bleiben 6 Filipinos, die hier leben, und wir. Kein anderer Tourist bleibt über Nacht mit uns hier auf „Banana Island“ – obwohl es ein paar Hütten zu mieten gibt. Wie kann das sein?

Ruhe kehrt ein auf Banana Island, nachdem die Tagestouristen endlich weg sind.

Die Sonne geht langsam unter, wir setzen uns an den feinen, weißen Strand. Unendlich viele Schwärme von kleinen, silbernen Fischen springen aus dem Wasser und wieder hinein. Wir schwimmen zu einer Plattform raus und staunen über das kristallklare Wasser unter uns, sehen Löwenfische, Riesenmuscheln und vieles mehr. Ein paar einheimische Jungs fahren mit ihrem Boot vorbei, laden ein paar Kokosnüsse ab und amüsieren sich über unser zweisames Dasein auf der Plattform. Sie sind den Anblick großer Gruppen gewohnt, aber nicht diesen.

Die kleine Plattform am Westufer von Banana Island

Als es dunkel wird, dürfen wir uns in der Küche der freundlichen Filipinos Wasser heiß machen, für unsere Instant-Nudeln, denn ein Restaurant gibt es hier nicht. Wir sind Selbstversorger. Sind mit 8 Liter Frischwasser sowie Haferflocken, H-Milch, Obst, Keksen und dergleichen angereist und haben uns auf dieser Insel aussetzen lassen.

Am nächsten Morgen stehen wir bei Sonnenaufgang auf und schnorcheln ganz alleine das riesige Korallenriff ab, nur ein paar Fischer sind auch schon unterwegs. Gegen 11 Uhr werden die nächsten Touristen ankommen. Wir haben nur 20 Stunden hier – aber von denen genießen wir wirklich jede Minute, sie sind das, was wir viele Wochen gesucht, aber erst ganz am Ende gefunden haben.

Der hier vorherrschende Tourismus hat uns ganz und gar nicht zugesagt. Das ist auch der Grund, warum ich mich erst jetzt melde – ich wusste schlichtweg nicht, was ich schreiben sollte. Alles schien so uninteressant … Da wir ziemlich viele Stationen hatten, werde ich jetzt einfach chronologisch schildern, wie es uns wo ergangen ist.

Die Stadt Cebu (6. – 9. Januar) … gefällt uns eigentlich ganz gut, besonders der Abend in der versifften Karaokebar, bleibt eines der wenigen authentischen „philippinischen“ Erlebnisse.

Die Insel Siargao (10. – 18. Januar)… haben wir völlig falsch eingeschätzt. Neo-Kolonialimus herrscht vor, es gibt mehr Pasta und Burger, als anderes Essen. Und mehr Touristen, als Einheimische (siehe letzter Blogeintrag). Rückblickend werden wir aber nach 7 Wochen erkennen, das Siargao gar nicht so schlecht abgeschnitten hat und tatsächlich zu den entspannteren Orten gehört! Das Wetter ist eine Katastrophe. Dauerregen.

Weiterfahrt mit Schiff und Bus durch Mindanao (19. – 20. Januar) … war super! Kein weißes Gesicht unterwegs, allein als Tourist auf dem Schiff und im Bus, nette Gespräche mit den Einheimischen. Ich statte mich mit neuem Regencape und -schirm aus, weil meine Regenjacke mittlerweile im Rucksack Schimmel angesetzt hatte.

5 von 7 Wochen mein tägliches Outfit auf den Philippinen

Die Insel Camiguin (20. – 26. Januar) … strahlt Ruhe aus. Es ist wenig los, allerdings fehlt es auch an schönen Badestränden (Vulkaninsel, schwarzer Sand). Dennoch erlebe ich hier unter Wasser ein unfassbar schönes Korallenriff. Mir schwant, ich habe zuvor noch nie ein intaktes Riff gesehen und flippe unter Wasser völlig aus. Ich tauche durch einen überdimensionalen, psychedelisch anmutenden Blumenladen, der Formen und Farben aller Art zur Schau stellt. Oberknaller!!!

Sonstige Aktivitäten sind mäßig vorhanden. Lächerliche Wasserfälle und heiße Quellen werden als „Attraktion“ verkauft, für die man Eintritt bezahlen muss. Der Name „The Island Born of Fire“, den sich ein gewiefter philippinischer Tourismusminister ausgedacht haben muss, klingt dramatischer, als es ist. Steffen besteigt am einzigen sonnigen Tag mit einem Guide und drei anderen zusammen den höchsten Vulkan. Das anhaltend regnerische Wetter schlägt uns langsam auf’s Gemüt.

Der höchste Vulkan auf Camiguin

Die Insel Bohol (26. – 30. Januar) … bietet im Inneren recht viel Dschungel. Wir buchen also eine Hütte genau dort und erfahren, dass man sie am besten über den Loboc River mit dem Boot erreichen kann.

Der Loboc River auf Bohol

An der Bootsanlegestelle warten wir auf unseren Bootsmann. Plötzlich fährt ein größeres Boot vorbei, mit vielen Touristen an Esstischen darauf. Ein drittklassiger Alleinunterhalter macht Musik. Ich finde es lustig. Noch. Als wir in unserer Dschungelunterkunft ankommen, stellt sich heraus, dass die Boote jeden Tag den Fluss rauf und runter schippern, als ‚floating restaurants‘, richtig schön laut. Schlechte Musik und Motorengeräusche statt Dschungelsound. Ein Alptraum für uns. Wenigstens geht das ganze nur von 11 bis 16 Uhr. Trotzdem sind wir entsetzt, dass es diese Touren überhaupt gibt. Wäre es nicht stilechter, mit einem Kanu hier durchzurudern?

Eine weitere Enttäuschung ist die „Glühwürmchen-Tour“. Im Reiseführer stand, dass ein Typ uns hier zu Glühwürmchen führen kann. Ich dachte, das ist einer, der halt weiß, wo sie sich verstecken. Dass man ein bisschen durch die Gegend läuft und sie dann findet. Weit gefehlt! Mit lauten Booten werden Scharen von Touristen jeden Abend durch die Mangroven gefahren, um die Glühwürmchen zu sehen. Auch das hatten wir uns anders vorgestellt. Selbstverständlich machen wir den Scheiß nicht mit.

Ein winziges Highlight gab es auf Bohol aber doch: der niedliche Koboldmaki! In einem Schutzgebiet im Wald kann man den kleinen Primaten bestaunen. Wenigstens etwas.

Dieser Koboldmaki hat auch ein bisschen Regen abbekommen …

… und der hier ist ein bisschen schüchtern.

Bohol wurde in ein Ziel für den abenteuerscheuen, unselbstständigen Touristen verwandelt, der sich gerne Gruppen anschließt, irgendwo abgeholt wird, die Aktivität hinter sich bringt, und dann wieder am Hotel abgesetzt wird. Überall steigen Touristenmassen aus Bussen aus und wieder ein. Wir fetzen mit dem Roller über die Insel, sind schockiert, schämen uns fast, dass wir mittendrin sind.

Warnschild auf Bohol. Das sagt eigentlich alles …

Den Tiefpunkt erreicht unsere Stimmung, als wir mit dem Roller am „Alona Beach“ stoppen. Ein weiterer Alptraum. Ballermann-Verschnitt. Hässliche Bars, aus denen schlechte Musik dringt, sonnenverbrannte Urlauber, mittelmäßiges westliches Essen … und 50 Boote direkt am Strand, die darauf warten, täglich 500 -1000 Taucher unters Wasser zu befördern. Chinesen und Koreaner allen voran.

Ja … natürlich gibt es auch auf Bohol noch „unentdeckte Strände“, aber allein zu wissen, dass wenige Kilometer weiter der Urlaubsmob wohnt, schmälert den Genuss. Da auch der Regen weiterhin anhält, beschliessen wir, sehr weit hoch in den Norden der Philippinen zu fahren, um das „Achte Weltwunder“ zu sehen.

Die Höhlen und Hängenden Särge von Sagada (31. Jan. – 2. Feb.) … sind 10 Stunden mit dem Bus von Manila entfernt. Wir hoffen, dass die lange Anfahrt in diese „Gebirgsregion“ den einen oder anderen Touristen abschreckt. Weitgehend ist es auch so. In Sagada gefällt es uns ganz gut. Es ist kühl, die Häuser ähneln von innen Blockhütten, und da die Filipinos gerne amerikanische Country-Musik hören, kommen wir uns vor, wie in Kanada.

Wir machen eine Höhlenwanderung, die sich als Riesenspaß entpuppt und uns sehr gut gefällt. Die Höhle ist gigantisch, gar kathedralenartig und schwer zugänglich, der Guide in diesem Fall absolut notwendig. Oft müssen wir uns Fuß voraus durch enge Löcher zwängen, an Seilen senkrechte Wände hochklettern, auf allen Vieren krabbeln oder durch tiefe Flüsse und unterirdische Seen waten. Sehr empfehlenswert! Es sind auch hier einige, große Gruppen asiatischer Touristen unterwegs – allerdings deutlich langsamer, als wir, so dass wir die Höhlenatmosphäre die meiste Zeit in Ruhe aufnehmen können.

Weniger freut uns an Sagada, dass wir für den kleinen Spaziergang zu den ‚Hängenden Särgen‘ ebenfalls wieder einen Guide nehmen müssen. Angeblich sei Vandalismus vorgekommen, und ein Tourist sei abgestürzt. Bei den Touristen, die ich hier sehe, glaube ich das sogar. Trotzdem nervt’s.

Man glaubt hier in Sagada, dass die Toten so noch ein bisschen die frische Bergluft und die Sonne genießen können und hängt die Särge an die Felswand. Sie sind so klein, weil man die Toten in Embryonalstellung bestattet.

Die Reisterrassen der Ifuago in Batad (3. – 7. Februar) …gelten als „Achtes Weltwunder“ und sind UNESCO Weltkulturerbe. Sie sind nur zu Fuß erreichbar. Noch. Straße ist im Bau. Es sind angenehme Mitreisende hier, die gern in der Natur sind. Nur hier und da verrirrt sich eine Touristin mit Plateau-Schuhen und Rollköfferchen auf den steilen Pfaden, aber da muss sie nun halt durch.

„Ramon’s Homestay“ ist urig, hat eine Veranda direkt über den beeindruckenden Reisterrassen. Mitreisende schauen uns zwar mit fragenden Augen an, warum wir hier ganze 4 Tage bleiben, aber daran haben wir uns schon gewöhnt. Genießer sind hier kaum unterwegs. Es geht mehr um anschauen, Foto machen, Selfie machen, weiterreisen.

Aussichtspunkt 1 über die gigantischen Reisterrassen der Ifuago

Was uns stört, ist die Tatsache, dass man selbst für lächerliche Spaziergänge durch die Reisterrassen oder zu Wasserfällen einen Guide buchen muss. Jeder 5.-Klässler würde diese „Wanderung“ bewältigen können. Am ersten Tag fügen wir uns noch, aber am zweiten ziehen wir einfach ohne Guide los.

Aussichtspunkt 2 (zu dem wir alleine und ohne Guide marschieren)

Ja, natürlich ist es eine schöne Einnahmequelle für die Guides, aber ich würde ihm eher 10 Dollar in die Hand drücken, damit er mich alleine gehen lässt. Hinzukommt, dass es mittlerweile mehr Guides hier als Reisbauern gibt und so einige Felder nicht mehr bewirtschaftet werden können. Das Ende vom Lied wird sein, dass die UNESCO diesem Ort den Status als „Weltkulturerbe“ aberkennt, weil die Reisfelder verschwunden sein werden.

Pandan Island (8. – 12. Februar) … ist für mich in erster Linie der Ausgangspunkt für Tauchgänge am Apo Reef, das weitere 2 Bootsstunden entfernt liegt. Die Anfahrt nach Pandan Island führt über die große Insel Mindoro. Hier trifft man kaum andere Reisende, das gefällt uns sehr gut. Pandan ist auch eher unbekannt, hier gibt es nur ein ‚Resort‘, das aber durchaus erschwinglich ist und sehr ruhig ist. Von hier aus mache ich am Apo Reef den bisher besten Tauchgang meines Lebens. So klares Wasser! Wie Trinkwasser. Viele, viele Haie, darunter auch ein Hammerhai, gibt es zu sehen.

Busuanga/Palawan (13. – 15. Februar) … erreichen wir per Schiff von Mindoro aus. Von Busuanga bzw. dem Städtchen Coron Town aus, kann man in den Calamian Island Archipel schippern. Das Problem ist nur, dass Taifunwarnungen herausgegeben worden sind und die Küstenwache keine Boote auslaufen lässt. Wir sitzen 3 Tage fest, bevor dann doch die „Tour A“ starten darf, weil sie nur bis zur nächsten kleinen Insel geht: Coron Island.

Anlegestelle auf Coron Island. Klar ist das hübsch und sehenswert, aber als wir eine halbe Stunde zurück zum Boot kommen, hat sich die Zahl der Ausflugsboote verdreifacht!

Wir fühlen uns gedemütigt, diese Schwimmwesten tragen zu müssen. Und der Witz, den unser lustiger Tourguide gemacht hat, nämlich dass der See zu 85% aus Süßwasser, 10% aus Salzwasser und 5% aus Urin bestehe, ist vermutlich keiner.

Die Island Escapade Tour in den Calamian Islands (16. – 17. Februar) … nutzen wir, indem wir uns mit der einen Tour absetzen lassen und uns mit der anderen Tour am Folgetag wieder mitnehmen lassen. Der Versuch, einen privaten Bootsmann anzuheuern, missglückte aufgrund der besagten Taifunwarnung. Nur große Boote durften raus.

Bulong Dos Island ist der erste Stop auf der Insel Escapade Tour. Im 10-Minuten-Takt legen hier Ausflugsboote an und ab. Der perfekte Ort zum Entspannen.

Banana Island ist der zweite Stop auf der Tour. Hier lassen wir uns aussetzen. Es ist wunderschön … (siehe Einleitung oben)

Am Folgetag werden wir wieder eingesammelt und steuern noch den dritten Stop an: Malpacua Island. Ebenfalls ein Traum … oder ein Alptraum?

Claudi alleine auf Busuanga (18. – 22. Februar) … weil Steffen mittlerweile in Richtung Australien zum Windsurfen unterwegs ist. Ich mache meinen längst überfälligen Advanced Open Water Diver Course, bestehe ihn auch, und kann nun beruhigt zu meinem nächsten Tauch-Ziel fliegen, das etwa 800km östlich der Philippinen liegt: Palau in Mikronesien. Vor unserer Abreise stand schon fest, dass ich dorthin gehen werde, und da es dort außer Tauchen kaum etwas zu tun gibt (und es zudem ziemlich teuer ist), hielten wir es für klüger, wenn jeder mal seinem Hobby etwas intensiver nachgeht … für ein paar Wochen.

Manila (22. – 23. Februar) … gefällt mir eigentlich ganz gut. Es ist authentisch, zeigt Reichtum wie Armut, Schönheit wie Dreck. Fast möchte ich sagen, dass ich hier gerne mehr Zeit verbracht hätte, aber den Flug heute Nacht nach Mikronesien möchte ich dann doch nicht verpassen.

Das LUB D. Hostel in Manila ist der Wahnsinn. Fühle mich eher wie in einem Designerhotel. Hier der Ausblick von meinem Zimmer im 9. Stock.

Alles in allem, waren es also nicht Land & Leute, die uns missfallen haben, sondern die sehr speziellen Touristen hier. Die Filipinos sind ein saucooler Haufen, sie sind so was von entspannt, lustig, hilfsbereit und respektvoll, man muss sie einfach gernhaben. Sie wären ein Grund, wieder zu kommen. Auch das Land ist eine wahre Schönheit. Die Natur ist intakt, die Unterwasserwelt der Wahnsinn, Umweltverschmutzung hält sich in Grenzen. Noch.

Ich denke, der Kontrast zwischen all den Ländern, die bereits hinter uns liegen, und diesem hier, war eben besonders krass. Spannend war das hier nicht. Es war einfach zu reisen, weil Englisch gesprochen wird. Die Religion war wenig faszinierend, weil vertraut. Das wirklich „Fremde“ hat gefehlt, aber das scheinen die meisten Reisenden, die hier sind, auch gar nicht zu suchen. Uns hat der Zirkus hier gelangweilt.

Ich komme zu dem Schluss, dass das hier einfach ein prima Urlaubsland ist, für jemanden, der sich um nichts kümmern möchte, gerne einem Guide hinterhertrottet und gerne vorgeschlagenen Aktivitäten folgt. Aber für uns … war’s irgendwie nix. Wir hatten einfach völlig falsche Erwartungen von den Philippinen, dachten, sie seien noch etwas unentdeckter und ursprünglicher.

Vielleicht hätten wir mehr Zeit an anderen Orten verbringen sollen … aber die Philippinen sind riesig und haben die Form eines explodierten Puzzles … wo also findet man die? Für Tipps sind wir jederzeit dankbar, dann kriegen die Philippinen vielleicht noch eine zweite Chance. Verdient hätten sie es.

Feuer, Fieber und Vulkane – Wir sind auf den Philippinen!

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„These fucking bastards. These fucking Filipino rice monkeys!“ – ich kann nicht glauben, dass ich das gerade gehört habe. Mein Eindruck von den Filipinos ist total positiv. Ich kann aber auch nicht glauben, was ich vor mir sehe: Die Hütte eines Engländers, der seit 6 Jahren auf den Philippinen – und 50m entfernt von unserer eigenen Unterkunft – wohnt, steht in Flammen! Wir gehen an jenem Abend recht früh ins Bett. Ich sag noch: „Irgendwas riecht komisch“, denke aber, dass in der Küche einfach was angebrannt ist, und leg mich hin.

So kann’s gehen, wenn man sein Land auf den Philippinen nicht freiwillig verkaufen will.

Gegen Mitternacht kreuzt die Feuerwehr auf, es ist schon alles zu spät. Nichts zu retten. Graham und sein Frau können nur noch zusammen mit uns Schaulustigen dastehen und zusehen, wie ihr Hab und Gut verschmort. Sie haben bei uns in der Bar gemütlich was getrunken, während 50m weiter ihre Hütte brennt. Graham scheint sich sicher zu sein, dass das Feuer gelegt wurde. Wir schweigen erst mal. Angeblich, so erzählt er, wollten einige Filipinos schon länger sein Grundstück kaufen, er hat aber verweigert. Und sehr taktvoll tauchen tatsächlich direkt am nächsten Morgen die Interessenten auf und fragen, ob er es denn nun hergibt! Komische Geschichte.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, ist es doch wirklich nur eine neue Form von Kolonialisierung, die viele Westler hier betreiben und damit den Zorn der Einheimischen auf sich ziehen. Mit ein paar Euro, Pfund oder Dollar kann man hier so unglaublich viel kaufen! Bis der Filipino so viel gespart hat, ist sein Leben fast vorbei.

Ich war, ehrlich gesagt, entsetzt über den Bau-Boom auf der kleinen Insel Siargao, auf der wir seit dem 10. Januar sind. So viele Franzosen, Italiener, Deutsche, Engländer … alle machen sie ihre Hotels, Cafés und Restaurants auf, und die laufen dann ganz toll, und dann werden mehr gebaut und ruckzuck ist die Insel nicht mehr das, was sie war. Wer profitiert davon? Die Einheimischen? Wir waren entsetzt, als wir im Süden von Siargao ankamen. Wir hatten völlig falsche Erwartungen. Paar Surfhütten, 5 Restaurants, das war’s. Dachten wir. Es sind aber mindestens 50 Restaurants und 100 Hotels. Im Wochentakt werden es mehr! Ätzend! Es blieb uns nur eines …

* * * FLUCHT * * *

Roller gemietet, Insel erkundet, fündig geworden im Norden: der Bamboo Garden. Kaum Nachbarn, wenig los, schöner Strand, biologisch abbaubare Hütte. Wir packen das Moped und ziehen um.

Zwei große Rucksäcke, zwei kleine Wandergitarren, ein Surfbrett und ein Bodyboard UND wir beide selbst auch noch? Nee … ham’s eingesehen. Das geht nicht.

So treten wir die Flucht in den Norden getrennt an. Steffen auf dem Scooter, ich im Tuktuk mit unserem Gepäck.

Idylle! Grün. Reisfelder. NIX los, kaum ist man 1 Stunde Fahrt vom Touri-Hotspot weg. Hier und da ein paar Lichter. Ruhiger Strand, sauberes Meer. Total schön … und abends mal wieder Sterne sehen!

Die Milchstraße nicht ganz so gut erkennbar, wie vor 3 Monaten in Tadschikistan, aber immerhin ein bisschen!

„Bamboo Garden“ in Nord-Siargao, geleitet vom Georg (52) aus St. Pauli und seiner Braut aus Manila (26)

Allerdings bleibt der Tag, an dem wir die Insel ein wenig erkunden, einer der letzten schönen, sonnigen Tage. Es schifft und schifft und schifft.

Alles wird klamm, die Klamotten trocknen nicht mehr, alles müffelt. Nicht so toll. Zum ersten Mal friere ich (da lacht der Wicky jetzt, falls er das liest). Es ist auch nicht der übliche kurze tropische Schauer, sondern wirklich Regen von früh bis spät.

Überall tropft es im Bamboo Garden …

Die paar Wolken hier fanden wir noch richtig schön, im Krokodil-Schutzgebiet im Norden von Siargao. Aber es wurden immer mehr.

Wenn ich ehrlich bin, hatte sich das schlechte Wetter schon bei unserer Ankunft auf den Philipinen angekündigt. Wir sind am 5. Januar gelandet, und zwar nicht in Manila, sondern in Cebu. Sind 4 Tage in dieser Stadt geblieben, weil es einen guten Grund gab: das Wiedersehen mit Radelmann Tobi! Schon in Kasachstan und Tadschikistan haben wir uns gesehen, und nun hat er es über China und Taiwan bis hierher geschafft. Fahrrad immer dabei. Sensationelle Leistung! Und auch schön, dass er in Taiwan den lieben Tim besucht hat – einen alten Freund von mir, der so ne Art „offene WG“ hat [Facebook: Home 2 Community / Radelmann].

Radelmann Tobi Bausch – einer der letzten, wahren Helden unserer Zeit 🙂

Zusammen sind haben wir uns zu diesem Aussichtspunkt fahren lassen und so einen ersten Überblick über die Insellage bekommen. Und auch einen ersten Eindruck von der Wetterlage. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Abends haben wir zusammen in einem der zahlreichen Fastfood-Restaurants gegessen, bevor Tobi dann wieder zu seiner (entfernten) Verwandtschaft geradelt ist.

Steffen und ich sind in Cebu auch noch in einer Karaokebar tätig geworden. Nach 8 Bier haben wir immerhin noch 81 bzw. 86 von 100 Punkten erscort. „You are a very good singer!“, prangte es auf dem Bildschirm. Aber Hallo.

Die nette Karaokebar bei uns ums Eck

Unser Duett wurde ausgebuht („Ironic“ von Alanis Morrissette), aber solo („Sweet dreams are made of this“ / „Wonderwall“) gab’s netten Applaus.

Tags darauf, am 9. Januar, haben wir die 8-stündige Nachtfähre von Cebu nach Surigao genommen. Sie kam morgens um 3 Uhr an. Dann mussten wir die Fähre wechseln. Und von Surigao ging es dann um 5.30 Uhr weiter nach Siargao. Nochmal 3 Stunden.

Warten, bis die Nachtfähre ablegt

Und da waren wir dann vom 10. bis zum 18. Januar zusammen … bis heute.

Weil mir der Regen auf den Keks ging, das Bodyboarden im Monsun nicht so mein Ding ist und ich jetzt einfach tauchen will, bin ich mal eine Insel weiter gefahren. Unter Wasser ist mir ‚grad egal‘, was oben so los ist.

Ich bin also momentan alleine und vogelfrei und schau mal, ob irgendwo hier, ein paar Bootsstunden entfernt, besseres Wetter ist und ob man irgendwo schön tauchen kann.

Falls nicht … hmmm … dann müssen wir vielleicht ganz woanders hin. Es scheint gerade einfach keine gute Wetterlage und irgendwie generell keine gute Zeit hier. Ein Vulkan – der Mount Mayon – ist auch noch ausgebrochen, den wollten wir eigentlich besteigen. 21.000 Menschen sind geflohen. Andere wurden evakuiert. Und von einem Mädel weiß ich, dass sie an Dengue-Fieber erkrankt ist, in Manila.

Zusammen mit dem abgebrannten Haus des Engländers, macht dies die Philippinen zu dem bedrohlichsten Reiseland, in dem wir bisher waren!

Wer hätte das gedacht.

Von Stuttgart nach Sri Lanka – Warum direkt fliegen, wenn man auch durch 19 Länder hierher reisen kann

Warum reisen wir, wie wir reisen? Warum haben wir nicht den Direktflug von Frankfurt nach Colombo genommen, sondern den Umweg über 19 Länder, die zwischen Deutschland und Sri Lanka liegen, gemacht und uns einige Monate für dieses Projekt Zeit gelassen? Nun … vor allem wohl deshalb, weil man etwas mehr durchschaut, wie die einzelnen Kulturen zusammenhängen. Wie sich manche Sitten und Bräuche von West nach Ost verbreitet haben und umgekehrt. Und auch, weil man mitbekommt, wie sich Klima und Landschaft allmählich verändern.

Das war zumindest der Fall, bevor wir dann in Neu Delhi beschlossen haben, Südindien zu überfliegen (haben wir 2011 schon 3 Monate bereist). Hier haben wir mal kurz den Großteil des Subkontinents „ausgelassen“ und das auch deutlichst gespürt: Als wir am 5. Dezember den schön klimatisierten Flughafen von Sri Lanka verlassen, trifft uns die Wucht der tropischen Hitze volle Breitseite. Ufff … von angenehmen 20°C in Delhi, nun ein Anstieg auf 30°C!

AB INS WASSER!

In Colombo besorgen wir uns im Spielzeugwarenladen für große Kinder ein Bodyboard, ein Surfbrett, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel und machen uns tags darauf auf den Weg an die Südwestküste an einen feinen, kleinen Strand namens Delawella Beach. Und sieh mal an … direkt in der Lagune vor dem Haus schwimmen täglich eine Handvoll Riesenschildkröten! Und sieh mal an … direkt hier gibt es auch passable Wellen zum Surfen! Wir nisten uns 14 Tage bei Amal und seiner Familie ein, die ein kleines Guesthouse betreiben.

Schnorcheln mit der Kröte in der Lagune am Delawella Beach

Gemeinsamer Frühsport mit der Kröte

Delawella Beach bei ruhigem Meer

Habe mir eingestanden, dass ich beim Wellenreiten keine Wurst mehr vom Brot ziehe und bin auf Bodyboarden umgestiegen.

Irgendwann habe ich Geburtstag und bekomme eine sich drehende Lotusblüte aus Plastik, die „Happy Birthday“ dudelt und auf einem Schokokuchen steckt. Dazu einen Liebesbrief, ein handgezeichnetes Bild und eine Fußmassage. Tiptop!

Dezemberkinder freuen sich, wenn sie mal unter Palmen Geburtstag feiern dürfen!

Am Nachbarstrand werden Tauchgänge angeboten. Ich bin dabei. Kostet hier fast nix, also melde ich mich an. Der erste führt mich in 30m Tiefe zu einem Wrack, das seit 1874 da unten liegt. Die Sicht ist furchtbar schlecht, aber das Wrack an sich ganz cool und ein bisschen gruselig.

Das Wrack der im Jahre 1874 versunkenen S.S. Rangoon

Der zweite Tauchgang ist ebenso von sehr schlechter Sicht geprägt, aber schlechte Sicht bedeutet Plankton und Plankton bedeutet Manta. So sei es!

Tage, an denen man Mantas begegnet, zählen zu denen, die man nie vergisst. 

*** I LOVE MANTAS ***

Etwa  6km vom Delawella Beach entfernt liegt das Städtchen Galle, dessen große Festung zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Wir schlendern hier auf den Mauerruinen herum und auch in der kleinen Altstadt. Das eigentliche Highlight aber war für uns der „Crazy Jumper“ – dieser Typ springt von der Festungsmauer ca. 10m in das flache, nur 1m tiefe Wasser runter. Gegen Bezahlung durch sensationslustige Touristen.  Selbstverständlich haben wir nicht dafür bezahlt, dass der arme Kerl sich eventuell ’ne Querschnittslähmung holt. Wir fanden einfach seine Haare schön.

„Crazy Jumper“ am Fort in Galle

Nachdem die ersten 14 Tage am Delawella Beach vorbei sind, können wir uns so langsam auch mal wieder einen Ortswechsel vorstellen und halten auf einer kleinen Rollertour Ausschau nach Surfspots bzw. Surfspots, die an Stellen liegen, an denen auch eine eisgekühlte Latte Macchiato oder ein Banana Pancake für mich zu haben sind, während mein Ehemann exzessive Surfsessions auf dem Wasser durchlebt. Und vor allem einer, der NICHT an der Hauptstraße liegt (das ist für meinen Geschmack zu oft der Fall hier).

Irgendwo zwischen Galle und Mirissa an der Südwestküste

Am Ende einigen wir uns auf Mirissa und fahren satte 30 Minuten weiter nach Süden. Hier dasselbe Spiel wie am vorigen Strand. Planschen, schnorcheln, bodyboarden, surfen. Wir finden einen superschnuckeligen Bungalow am Rande des Dschungels, aus dem wir eigentlich gar nicht mehr ausziehen wollen.

Da freut sich der Schwabe! 8 Euro mit Terrasse, private bathroom und Dschungelblick.

Hübscher Kingfisher bei uns vor der Terrasse

Ich gehe hier auch einen Tag auf Whale Watching Tour und sehe tatsächlich 4 Mal den Blauwal auftauchen und nebenbei noch einen Schwarm von locker 30 Delfinen, einem 8 Meter langen Bryde Wal sowie zwei korpulierende Riesenschildkröten!!! Nur stelle ich auf dem Boot fest, dass ich meine Speicherkarte nicht in der Kamera (sondern daheim im Tablet) habe … arrrrrgh … wie dumm! Was für ein riesen Pech. Naja. Ganz ehrlich – man sieht vom Blauwal sowieso nur den Rücken.

Mirissa ist auch bekannt als Party-Ort. JEDE Nacht bumm, bumm, bumm aus 5 verschiedenen Strandbars gleichzeitig. Wir lieben ja elektronische Musik, aber nicht so! Schade um den Bungalow und die Latte Macchiato, aber wir halten es nicht aus und fahren wir weiter nach Madhiya.

Hier und in der Umgebung kommt dann auch endlich wieder ein recht netter Swell rein, der Steffen aufmuntert. Zwischendurch musste er eine mittelgradige depressive Episode durchleben, weil es für 2 Tage kaum Wellen hatte. Oh je, oh je, oh je … 48 Stunden kein Swell, das ist natürlich fürchterlich, geradezu lebensbedrohlich!!! Aber er hat es überlebt und wurde anderntags mit ganz netten Wellen beschenkt.

Steffen am Hirikitiya Beach

Stunden später

Jaaaa … so ungefähr haben wir den Dezember bisher auf Sri Lanka verbracht … und  so arg viel mehr gibt es auch nicht zu berichten. Wir haben uns der gepflegten Lethargie hingegeben, mit kleinen Ausflügen ins kühle Nass. Uns war so gar nicht nach Sightseeing oder größeren Ortswechseln. Irgendwann braucht das Gehirn auch mal Ruhe und nicht allzu viele neue Impulse. Und ich reise ja grundsätzlich nie mit der Angst, irgendetwas zu verpassen. Man kann ja wieder kommen. Nur beim nächsten Mal dann vielleicht doch mit dem Direktflug aus Frankfurt 😉

Wir machen uns morgen noch auf nach Nordwesten, nach Kalpitiya, für die Silvesterparty. Dort soll es auch Horden von Delfinen geben. Dieses Mal werde ich an die Speicherkarte denken und diesen Eintrag vielleicht nachträglich ergänzen. Guten Rutsch euch allen.

In 111 Tagen über Land zum Taj Mahal

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Nach 111 Tagen haben wir es über den Landweg von Taschkent in Usbekistan bis ans Taj Mahal in Indien geschafft. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Hinter uns liegen 5 Länder, die wir zusammen von Grenze zu Grenze durchquert haben: Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan (mit dem eigenen Auto), China und Pakistan (mit öffentlichen Verkehrsmitteln).

Steffen hat noch ein paar Tage und Länder mehr auf dem Buckel, weil er ja vorausgefahren ist: Deutschland, Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Griechenland, Türkei, Georgien, Aserbaidschan und Kasachstan. Eine einzigartige Landkarte der ROUTE findest du UNTEN in diesem Eintrag.

Und nun sind wir seit 2-3 Wochen da, im Chaos. In Indien. Im Wahnsinn. Im größten Irrenhaus der Welt, wahlweise auch im größten Kindergarten der Welt. India, oh India … you’re driving me nuts! Und deswegen werden wir dich dieses Mal auch nicht durchqueren, sondern es bei deinen Highlights im Norden belassen.

Der Goldene Tempel in Amritsar bei Nacht, der von Sonnenaufgang bis -untergang täglich 80.000 Pilger empfängt.

Der Goldene Tempel der Sikh in Amritsar empfängt uns mit wohltuender Stille und beruhigenden Gesängen, denen wir – Schulter an Schulter mit den gläubigen Sikh – mit geschlossenen Augen lauschen. Mehrere Stunden!

Selfie-Maniac

Im Inneren des Tempels entkommen wir außerdem den lästigen Selfie-süchtigen Indern, die sowohl von sich, aber noch viel lieber mit uns non-stop Selfies machen. Und sagt man erst zu einem Ja, dann steht blitzschnell ein ganzes Bataillon von Indern mit Handys da und will auch eines haben. Was mir recht sinnfrei erscheint.

Sikh-Pilger beim Sonnenuntergang am Goldenen Tempel

Wir sind viele Tage am Tempel, zu unterschiedlichen Tageszeiten, und schauen uns das Treiben der 80.000 Pilger pro Tag an. Steffen nimmt an der Massenspeisung teil, während ich eher auf der Jagd nach schönen Fotomotiven bin.

Es geht dann irgendwann aber doch weiter, und zwar in die „neue“ Hauptstadt des Punjab in Nord-Indien. Die alte Hauptstadt – vor der Teilung Indiens – war Lahore und es musste eine neue her: Chandigarh.

Für euch ist das ein langweiliges Bild – für uns eine sehr besondere Oase der Ruhe im lautesten Land dieser Erde!!!

Der schweizer Star-Architekt Le Corbusier wurde beauftragt, diese gesamte Stadt zu planen und siehe da: kein Chaos, fließender Verkehr, grüne Parks und gute Luft. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte das kein indischer Architekt so hinbekommen. Eine Wohltat an Stadt.

Außerdem gibt es hier in Chandigarh die nach dem Taj Mahal zweitbeliebteste Attraktion Indiens zu sehen: den ‚Fantasie-Steingarten‘, der über Jahrzehnte hin aus Bauschutt und Abfallmaterial entstanden ist.

Sämtliche Architektur im ‚Fantasie-Steingarten‘ besteht aus altem und kaputtem Material (hier: zerbrochene Fließen)

Was auf den ersten Blick ausieht, wie Muscheln, sind alte Steckdosen!

Da hatte endlich mal einer die gute Idee, das Land ein wenig aufzuräumen und gleichzeitig Kunst entstehen zu lassen.

Am Abend fahren wir noch ein bisschen Tretboot über den See, den der Architekt – also der der gesamten Stadt – glücklicherweise miteingeplant hat, und schauen ein letztes Mal den netten Sikh in ihrer Freizeit zu.

Die Religion der Sikh ist als Gegenbewegung zum hinduistischen Kastensystem enstanden. Hier sind alle Menschen gleich – auch Frau und Mann sind gleichgestellt. Sehr sympathisch!

Und von Chandigarh fahren wir dann endlich mit dem Zug weiter zu unserer letzten „Über-Land-Station“: dem Taj Mahal. Mission ‚overland‘ complete!

Einen Vorgeschmack von dieser Pracht bekommen wir am Vorabend des eigentlichen Besuches ganz umsonst zu sehen, von einem Aussichtspunkt.

Taj Mahal

Um 5.50 Uhr am nächsten Morgen quälen wir uns aus dem Bett, weil wir zum Sonnenaufgang drinnen sein wollen. Zügig laufen wir zum Ticketschalter … aber … schon zu spät! Die Schlange ist jetzt schon endlos lang und wir verbringen den eigentlichen Sonnenaufgang in der Warteschlange!!! 1h45min dürfen wir anstehen. Tja, es ist wohl DAS Highlight Indiens, vielleicht auch eines der Welt, und es ist Wochenende… Nichtsdestotrotz ist es verdammt cool, mal hier zu stehen. Wow, was für ein Gebäude! Was für ein Park! Was für ein Grabstein!

An dieser Stelle Dank an Martin, den Südafrikaner, der dieses Bild gemacht hat und alsbald von Indien nach Afrika heimlaufen wird. Ja, zu Fuß! Ihr braucht nicht glauben, dass unser Trip in irgendeiner Weise „verrückt“ wäre. Es gibt noch ganz andere Spinner.

Und damit verabschieden wir uns in den wohlverdienten Urlaub auf Sri Lanka. Unser Hinflug geht am 5. Dezember. Wann und wohin der Weiterflug geht, das wissen wir – wie immer – noch nicht genau.

Wir brauchen jetzt wirklich ein wenig Idylle, Strand, Meer und Ruhe. Die letzten Stationen, hatten sie auch noch so schöne Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, waren allesamt asiatische Großstädte, und die sind wirklich kaum auszuhalten. Das Gehupe von 100.000 Mopeds, Autorickschas und anderen Fahrzeugen täglich hat uns fast in den Wahnsinn getrieben.

Aber, wie sagt man so schön: „Wo kein Schlamm, da kein Lotus.“

Und wer glaubt, dass sich auch nur ein einziger Inder an das Hup-Verbot gehalten hätte, der irrt …

Durch Berg und Tal in Pakistan

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Um ein Haar hätte die vorzeitige Vertreibung aus dem Wanderparadies Pakistan stattgefunden. Fenni Fex ist am Boden zerstört, als uns die Nachricht aus Kirgistan erreicht: „There’s a problem with you car. They want to renovate the parking area and you have to remove it – next week!!!“. Krisenstimmung. Ungewissheit. Wir bitten um Aufschub, denn wir haben nur ein single entry visa, und das bedeutet, dass wir zwar aus Pakistan aus- aber nicht wieder einreisen dürften. Nach einigen Tagen bekommen wir das OK, dass wir bis zum 15. November parken können. Wir atmen auf, und der Fex stapft los zu seiner heißersehnten mehrtägigen Gletschertour.

Bature Glacier Northern Pakistan

Sein Bergführer Akhter hat trotz seiner 50 Jahre ein ziemliches Tempo vorgelegt.

Da ich mich weigere, mitzukommen, werde ich der Unsportlichkeit und Faulheit bezichtigt. Stundenlang. Fennilein kann sich gar nicht vorstellen, dass man keine Lust hat, mit vollem Rucksack täglich 8 Stunden über Geröllfelder den Berg hochzulaufen, dort oben zu frieren, 4 Tage keine warme Dusche zu haben, geschweigedenn ein bequemes Bett, und sich von Instant-Nudelsuppe zu ernähren. Nur, um einen weiteren Gletscher zu sehen.

Batura Glacier Northern Pakistan

Lichtmalerei in der Einsamkeit der Bergwelt

Nun … is mir wurscht. Ich bleibe im Hotel. Als er mir nach seiner Rückkehr die Bilder seines Ausflugs zeigt, muss ich lachen … in Frauensprache übersetzt, muss es wohl einfach „Ich hätte dich gern bei mir gehabt“ geheißen haben.

Batura Glacier Northern Pakistan

Vollmondnacht am Batura Glescher (Nordpakistan)

Da hockt er dann und wärmt sich am Feuer!


Der Batura Gletscher … und sein ewiges Eis

Akhter ist der Besitzer des „Passu Inn“, der Steffen über das ewige Eis geführt hat. Ein super Typ und Guide!

Wieder vereint, treten wir die Reise Richtung Islamabad an. Der Karakorum Highway langweilt nicht.

Attabad Lake Northern Pakistan

Der Attabad Lake ist eigentlich kein See, sondern ein über Jahre hin aufgestauter Fluss. Durch einen massiven Erdrutsch kamen die Pakis so zu einer Sehenswürdigkeit mehr.

Hunza Valley Northern Pakistan

Bergdörfchen im Herbstkleid

Weiter geht’s durch die herbstliche Provinz Gilgit-Baltistan bis in deren Hauptstädtchen ‚Gilgit‘.

Rainbow Bridge Gilgit

Zwei kleine pakistanische Schönheiten bei der Regenbogenbrücke in Gilgit

Und schließlich treten wir eine elend lange Fahrt im Taxi bis nach Islamabad an. Fast 20 Stunden! Der Bus hätte 28 Stunden gebraucht…

Islamabad war cool, nur haben wir leider nicht viel gesehen, weil wir uns um den Rückflug nach Kirgistan sowie um das Visum für Indien kümmern mussten. Wir finden heraus, dass wir das Visum auch in Lahore beantragen können und ziehen weiter, denn Lahore hat den Ruf, eine ziemlich interessante Stadt zu sein.

Leider entpuppt sich Lahore wirklich als Albtraum, was die Luft und den Verkehr angeht. Es werden die 8 schlimmsten Tage der Reise. Die einzigen günstigen Unterkünfte liegen direkt an der Hauptstraße. Lärm von morgens bis morgens, ohne Pause.

Lahore Fountain Lightshow

Immerhin im Park von Lahore wird man zweitweise vom Verkehrschaos abgelenkt.

Und sonst gibt es schöne Moscheen zu bestaunen. Denn noch sind wir ja im Punjab, einem muslimischen Gebiet.

Mosque in Lahore

Die größte und schönste Moschee in Lahore, umrahmt von Smog

Es ist von hier aus ein Katzensprung zur indischen Grenze. Die weltberühmt closing-of-the-border-ceremony lassen wir uns nicht entgehen.

Closing of the border Pakistan India

Tja … bei dem Smog hat die Sonne es schwer, die Zeremonie der Grenzschließung zu erhellen.

Closing of the border Pakistan India

Patriotismus in seiner reinsten Form. Sogar der einbeinige Typ schwingt wie wahnsinnig die Nationalflagge.

Crossing from Pakistan into India

Zu Fuß über die Grenze von Pakistan nach Indien

Und wenige Tage später überquere ich ganz alleine eben diese Landesgrenze und reise nach Indien ein, während Steffen in Kirgistan unser Auto umparkt! So ist das eben manchmal. Vom südlichsten Punkt unserer Reise muss er nun zurück nach Bischkek, dem nördlichsten Punkt!

Wir treffen uns in ein paar Tagen wieder – in Amritsar (Indien) beim Goldenen Tempel …

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Ein kleines Schmankerl zum Schluss, für all diejenigen, die bis hierher gelesen haben. Chris aus England wohnte im gleichen Hostel in Lahore und verbringt seine Freizeit mit dem Erstellen von Video-Blogs. Zusammen mit ihm sind wir durch Lahore gefahren. Wirklich bizarr. Enjoy!

From heaven to hell

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+++ news +++ news +++ news +++ German couple likely to choke to death in Lahore due to heavy smog.

Wenn ich noch einmal höre, dass wir in Stuttgart ein Feinstaubproblem haben, dann flipp ich aus. So etwas wie hier habe ich in keiner anderen Stadt in Asien jemals erlebt. Welcome to hell.

Hier, so zum Spaß, 25 Sekunden als Timelapse (5 Minuten in Echtzeit):

Drohnenflug über den Pamir Highway in Tadschikistan 

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Man trifft viele witzige Leute auf so einem Trip, u.a. den lieben Bas aus Holland, von dem diese Doku stammt, in der auch wir in den ersten Minuten zu sehen sind. Sein Rad-Trip wird professionell dokumentiert und auf YouTube und dem Discovery Channel in Holland gezeigt.

Habe heute den Link von ihm bekommen, aber zeitlich gesehen handelt es sich hier um einen Nachtrag, da wir ja mittlerweile längst raus sind aus Tadschikistan …