Die Unterwasserwelt von Raja Ampat in Westpapua

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Heute kommt, wie in „Die wundervolle Inselwelt von Raja Ampat“ angekündigt, noch ein kleiner Nachtrag zur dortigen Unterwasserwelt. Quietschbunt und quicklebendig geht’s im Reich der vier Rajas zu, absolut sehenswert!

Die Manta Cleaning Station „Manta Sandy“, die ziemlich nah bei der Insel Arborek liegt, wurde zwar nicht von einer riesigen Schule von Mantas heimgesucht, so wie das in Mikronesien der Fall war, aber dafür habe ich zum ersten Mal schwarze Exemplare und auch ‚ozeanische‘ gesehen – sie können eine Spannweite von 7m erreichen.

Das zweite Video entstand am „Cape Kri“, nahe Kri Island. Das liegt etwa eine Bootsstunde entfernt von Arborek Island. Hier schwamm so allerlei durchs Wasser. Das reinste Wimmelbild! Die Sicht war leider mäßig gut an jenem Tag. Oder vielleicht bin ich mittlerweile auch nur etwas verwöhnt 🙂

Sorry auch für das Lied, das ich schon in einem anderen Video verwendet habe. Alles etwas schwierig mit nem kleinen Tablet, minimalistischen technischen Bedingungen und einer frauenfreundlichen ergo sehr einfachen Videobearbeitungs-App.

Das dritte Video darf man mit ein bisschen Humor nehmen.

Alles in allem zeige ich euch hier wirklich nur einen winzigen Teil dessen, was Raja Ampat zu bieten hat. Es gab noch viele andere schöne Szenen unter Wasser und echt abgefahrenes Viehzeug. Teppichhaie hab ich, zum Beispiel, auch zum ersten Mal hier gesehen. Aber das Durchschauen aller Clips hat meinen Arbeitsspeicher zum Erliegen gebracht.

11 Tauchgänge waren nicht genug, um diesem Gebiet gerecht zu werden. Ich werde definitiv wieder hierher zurückkommen. Es ist nur eine Frage der Zeit … und dann nehm ich statt ner GoPro 4 eine gescheite Kamera, einen großen Laptop samt Videobearbeitungssoftware und einen Stromgenerator mit. Ich schwör.

Und dann? Nun … dann gibt’s NOCH MEHR unnütze Fischvideos. Freut ihr euch schon?

😉

Take care, folks. And take life easy. And now watch the videos again, it’s funnier than going back to work.

Und herzlichen Dank an Petra B., die mir dieses Pygmäenseepferdchenfoto zukommen ließ.

Die wundervolle Inselwelt von Raja Ampat

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Während ich diesen Blogeintrag über meine 10 Tage in „Raja Ampat“ (West-Papua) schreibe, brennt draußen bereits die australische Sonne erbarmungslos auf unseren Campingplatz nieder. Seit etwa einer Woche ist das Duo Infernale wieder vereint und düst in einem Campervan die Westküste Australiens hoch und runter!

Der Campingplatz gesteht einem nur 500 MB über eine echt lahme WiFi-Verbindung zu, daher wird es heute eher ein mickriger Bericht über „Raja Ampat“, die Inselgruppe, die sich nordwestlich des Festlandes von Papua (indonesischer Teil) befindet.

Vor 2 Stunden noch war ich ambitioniert, hier ein paar neue Tauchvideos hochzuladen, aber es ist aussichtslos, also gibt’s heute leider nur ein paar popelige Handyfotos von der Insel selbst und einen einzigen Screenshot vom Fisch.

Die Anreise nach Raja Ampat ist lang, selbst von Jakarta aus fliegt man noch gut 4 Stunden bis nach Sorong, von wo aus es weitere 3 Bootsstunden bis auf die Insel Arborek waren. Ahnend, was kommen würde, hab ich mir in Jakarta dann glatt nochmal das Ibis Styles Airport Hotel für eine Nacht gegönnt. Für nicht mal 40 Euro … da kann selbst der Schwabe nicht meckern (und vor allem nochmal eine saubere Dusche genießen).

Ich kann nicht nur Bambushütte.

Ankunft auf der Insel Arborek irgendwo im Nirgendwo

Außer Tauchern verirrt sich kaum einer hierher, man lebt bei Familien in einem sehr rustikalen Homestay und bekommt ein Palmblätterdach über den Kopf sowie drei einfache Mahlzeiten am Tag. Im „Manta Homestay“ haben sich die Besitzer Normansen und Alfonsia rührend um mich gekümmert. Ich war 3 Tage der einzige Gast.

Mein Bungalow im Manta Homestay

Die Insel Arborek lässt sich in 30 Minuten erkunden. Ich schätze, hier leben 10 Familien, davon betreiben 6 Homestays, dann gibt es noch zwei winzige Shops und ein klitzekleines Tauchcenter.

Hauptweg auf Arborek Island. Keine Autos, dafür Kinder, die mit Murmeln im Sand spielen.

Die örtliche Bücherei, in die ich verschleppt wurde. Die Einheimischen sind stolz auf ihre Inseln (Ampat bedeutet „Vier“).

Jedes Jahr versuchen Taucherverbände, eine Top Ten der besten Tauchplätze weltweit zu erstellen. Sie variiert von Website zu Website … aber Raja Ampat rangiert derzeit bei vielen auf Platz 1. Vielleicht kommen wir bald in eine Gegend, in der schnelles Internet mir ermöglicht, euch einen besseren Einblick in die Unterwasserwelt zu geben. Für heute muss leider dieser Screenshot genügen.

Neben großen Schwärmen von kleinen Fischen gab es auch hier zu meiner großen Freude kleine Schwärme von großen Fischen … den Mantarochen. Ich bin schon ein bisschen vernarrt in diese Tiere und immer wieder beeindruckt von ihrer Anmut. Zwar waren es hier in Raja Ampat nicht so viele auf einmal, wie in Palau in Mikronesien – aber dafür kamen sie mir sehr, sehr nahe. Wirklich ein Traum.

Der Manta war bei weitem nicht alles, was es zu sehen gab.

Eigentlich gäbe es noch so viel mehr zu zeigen, aber was will man machen ohne vernünftiges Internet!? A pain in the ass. Und abgesehen davon finde ich einfach, dass dieser „Friends-And-Family-Blog“ hier einigermaßen aktuell sein sollte, daher lieber das hier, als gar nix.

Für heute liebe Grüße von der Westküste Australiens – diesmal auch von Steffen. Er war der Hauptgrund, weshalb ich die Zeit in Raja Ampat deutlich heruntergekürzt habe.

Das ist schon eine verdammt abgeschiedene Gegend, und mir war einfach nicht mehr nach Alleinereisen. Wie gut, dass wir flexibel sind.

Bald also hoffentlich mehr von mir, von den Fischen oder unserem Roadtrip in Australien …

We will see.

Update einige Wochen später: Kurzes Video von Arborek Island

Koh Phangan heute und vor 17 Jahren … und ein bisschen Heimweh

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Zeit an sich ist weder greifbar noch sichtbar, wir erkennen ihre Existenz nur daran, dass Dinge sich verändern.

17 Jahre sind eine lange Zeit. Konnten wir damals diesen einen, wunderschön abgelegenen Strand an der Ostküste Koh Phangans nur per Boot oder durch eine 1-stündige, völlig kranke Fahrt über Steilhänge mit einem Jeep erreichen, so ist es heute eine betonierte Straße, die dorthin führt.

Gute Straßen führen dazu, dass sich das Publikum ändert. Deutlich mehr junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern genießen heutzutage diese einst abgeschiedene Bucht, als damals.

Ein internationales Krankenhaus ist ebenfalls auf Koh Phangan, und es gibt auch sonst so ziemlich alles, was man braucht, wenn man seine Komfortzone doch nicht ganz verlassen möchte.

Was mir aber trotz der vielen Touristen an Thailand gefällt, ist wohl das, was man einen „guten Vibe“ nennt. Irgendetwas schwirrt durch die Luft, was einem gefällt, ich kann nicht genauer beschreiben, was mich anzieht.

Im Alter von 22 Jahren war ich zum ersten Mal hier und musste einfach immer wieder zurück.

Ich habe über die Jahre vom Hippie-Dorf „Pai“ ganz im Norden bis zur Insel „Koh Lipe“ im Süden vieles gesehen und erlebt. Dschungelwanderungen und -Floßfahrten, Elefantenritte, Hill Tribes, Bergdörfer, Pagoden, Tempel, Inseln, Tauchsafaris …

Alles zuhause in Form von Dias dokumentiert. Also wer Bock auf ’nen Dia-Abend hat, möge sich melden.

Mein 4. Besuch jetzt, war eher ein kleiner Nostalgie-Trip und ein bisschen „Urlaub im Urlaub“.

Und da ich zudem wusste, dass Freunde aus Deutschland dort sein würden, war dies ein Grund mehr, hinzugehen. Denn hier und da fehlen einem Weltenbummler dann doch auch vertraute Gesichter und Gespräche.

220 Tage ‚on the road‘ sind eine lange Zeit.

Zwischen Haien und Mantas in Mikronesien

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Es war damals in der 13. Klasse, 1998. Ich hab‘ mich mit Boris Koller darüber unterhalten, was wir so nach dem Abi gerne machen würden und gesagt, ich würde gerne mal auf eine Insel weit draußen im Ozean, vielleicht in Asien irgendwo. Er meinte: „Dann geh‘ doch nach Mikronesien.“ Aha. Mikronesien – where the hell is that? Und nun, 20 Jahre später, bin ich hier. Irgendwo zwischen Asien und Amerika, grob gesagt. Mitten im Pazifik, auf der winzigen Insel „Palau“. Vermutlich wäre ich auch selbst irgendwann mal auf dieses Reiseziel gekommen, aber der Boris, wenn er auch ein arroganter Typ war, war uns allen halt immer ein wenig voraus …

Interessant fand ich schon die Einreise am Flughafen. Hier musste ich unterschreiben, dass ich dieses „Paradies“ auch wirklich bewahre und ihm keinen Schaden zufüge.

Und das Visum ist ein Stempel mit einem „Eid“, den man schwört. Ich hab fast angefangen zu heulen, so sentimental hat mich das gemacht (morgens um 3 Uhr und völlig übermüdet). Wo war ich nur gelandet?

Um zu beschreiben, was ich hier erleben durfte, gibt es eigentlich nur ein Wort: Wahnsinn. Es ist einfach der Wahnsinn hier, was man hier unter Wasser erleben kann, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Ich hatte wirklich ein Riesenglück, und das vor allem an den beiden ersten Tagen. Mir war ziemlich schnell klar, dass die nachfolgenden Tauchgänge deutlich weniger spektakulär ausfallen würden. Ich bin es gelassen angegangen. Vielleicht kommt noch was, vielleicht auch nicht. Tauchen ist, wie Lotto spielen … 18 Mantarochen und 100 Haie schwimmen halt nicht immer ums Eck.

Da mein lieber Ehemann sich derzeit in Australien rumreibt, musste ich mich ganz alleine mit der Technik auseinandersetzen. Aber irgendwie hab ich’s hingekriegt, dass ein paar Videos entstanden sind. Ich kann euch sagen, es ist erstens sauschwer, unter Wasser ruhige Aufnahmen zu machen und zweitens sehr zeitaufwändig, sie dann zu bearbeiten.

Tausend Clips durchschauen, kürzen, rausschmeissen, doch wieder rein, Musik dazu, Übergänge, Untertitel … pfff … für 2 Minuten sitzt man da locker mal 6 Stunden dran. Anyway. It’s done. Ich hoffe, es läuft. Und ich hoffe, ich habe im Wirrwarr der tausend Dateien die richtigen hochgeladen 🙂

Tag 1 „Blue Hole“ und „Blue Corner“ – da waren die Haie:

Tag 2 „German Channel – da waren die Mantas:

Tag 3 „Siaes Corner“ – da war allerlei unterwegs und Bombensicht:

Von den 16 Tauchgängen waren 4 der Wahnsinn, weitere 4 gut. Der Rest war mittelmäßig oder auch schlecht, denn Mutter Natur hat eben auch ihre Launen. Das weiß jeder Taucher.

Palau ist auch ein wenig teurer als unsere bisherigen Länder. Wir haben meistens zwischen 10 und 25 Euro für ein Doppelzimmer bezahlt. Hier sind es nun 32 Euro für ein Bett im 4er-Zimmer! Aber es gibt ne große Küche hier im (einzigen) Hostel und ich mach mir mein Frühstück und Abendessen selber.

Das Tauchen kostet auch dreimal so viel, wie üblich – aber dafür sieht man halt auch zehnmal so viele Fische! Jedenfalls ist Palau kein Ort, an dem man einfach mal einen Monat abhängt, und daher war ich „nur“ 12 Tage hier.

Ich bleibe noch einen Tag hier, an dem ich nicht unter Wasser gehe, denn man darf nicht tauchen und fliegen an ein und demselben Tag, wegen der enormen Druckunterschiede. Ich verabschiede mich aus dem kleinen Paradies und lege einen kurzen Besuch in Thailand ein, mir ist mal wieder danach.

Children of Palau,

I take this pledge,

as your guest,

to preserve and protect

your beautiful and unique

island home.

I vow to tread lightly,

act kindly and

explore mindfully.

I shall not take

what is not given.

I shall not harm

what does not harm me.

The only footprints

I shall leave are those

that will wash away.

Indonesien 2014

Wie 2002, 2003, 2006 und 2009 reise ich schon wieder einige Wochen nach Indonesien. Wer die Ausmaße dieses Landes kennt, weiß, dass es mit einem Besuch halt nicht getan ist. Ich fasse mich kurz. Erste Station war die Insel Pulau Weh im Norden Sumatras, bekannt für ihre guten Tauchgebiete. Bester drift dive ever!!! Ziemlich starke Strömungen, die richtig Spaß machen. Schönster Fisch: ein riesiger Adlerrochen.

 

Mit einem überraschend komfortablen sleeper bus wenig später zurück nach Medan und von dort – 12 Jahre nach dem ersten Besuch – endlich wieder nach Bukit Lawang zu meinen geliebten Orang Utans. Sie waren alle noch da. Große Freude. You have to go there once in your life!

 

Danach wollte ich unbedingt ein Revival der Banyak Islands von 2002 – mit einem winzigen Flugzeug ging’s an die Westküste nach Singkil. Von hier 2 Stunden mit dem Speedboat nach Pulau Palambak. Wer Einsamkeit sucht, ist hier richtig. Ich war mehrere Tage mit dem Koch und der Küchenhilfe alleine! Eine winzige Trauminsel.(http://palambakislandresort.com/)

 

Sensationell auch dieser schräge Flug mit der Propellermaschine. Über aktive Vulkane und Palmöl-Plantagen! Vor dem Abflug wurde jeder gewogen.

 

Am Ende hab aber ich doch meinen Reise-Buddy vermisst. Ich geb’s zu.

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Thailand 2008/09

Mal wieder hier. Dieser elende Magnet. Ich mach’s kurz: Dieses Mal war die Route extrem bescheuert, weil ich zuerst ganz hoch in den Norden bin nach Pai, einem alten Hippiedorf. Leider zur Weihnachtszeit – und völlig überfüllt mit Touristen.

Anschließend mit dem Zug – oder besser mit den Zügen – ganz in den Süden nach Koh Lanta und Koh Lipe. Hübsch da!

Südafrika 2008

Sooo … Zeit für einen neuen Kontinent: Afrika. Ehrlich gesagt, hatte ich mir Südafrika viel ursprünglicher vorgestellt. Eine naive Vorstellung von Negerchen, die mit nem Knochen im Haar ums Feuer tanzen. So war es aber gar nicht! Tja. Eine Fastfood-Kette an der anderen, gute Straßen, Strom 24/7 … Kein Entwicklungsland, das steht fest. Erneut reise ich ganz alleine. Gefällt mir ausnehmend gut.

In Johannesburg gestartet und ab in den Krüger Nationalpark, was echt super war. 3 Tage Safari, auf der ich wirklich Löwen, Giraffen, Nashörner und den ganzen Zoo gesehen habe.

Die Garden Route entlang bringt mich der Baz Bus sicher von Hostel zu Hostel. Chintsa Bay, Coffee Bay, Jeffrey’s Bay (diese Mal kein Surfen – viel zu kalt!!!), Port Elizabeth …

…schnell noch einen Bungee Jump von der 216m hohen Bloukrans Bridge…

 

… und wieder zu meinen geliebten Tierchen: Whale Watching in Hermanus…

…und am Ende in die wunderschöne Stadt Cape Town. Kein Haar wurde mir gekrümmt im gefährlichen Südafrika. So was!

 

Indonesien 2006

IMG_0436 Mit der vertrauenserweckenden Fähre, auf der es galt, lästige Erdnussverkäufer abzuwimmeln, fahren wir abermals auf die Gili Islands – diese Mal Gili Meno. Viel angenehmer und ruhiger als Trawangan. Gemütliche Tage with nothing to do.

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Dieses Mal war es wirklich Urlaub und weniger „Reisen“. Obligatorischer Sonnenuntergang am Kuta Beach. Mag ich. Immer noch.

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Myanmar/Laos/Cambodia/Thailand/Malaysia 2005

Myanmar

Zum zweiten Mal gönne ich mir ein paar Wochen ganz alleine. Ein Vergnügen, mit sich selbst zu reisen! In Bangok schnell das Visum besorgt und mit AirAsia nach Yangon geflogen. Touristische Infrastruktur? Eher weniger. Geld auf dem Schwarzmarkt tauschen müssen. Dann stundenlang in der wunderschönen Schwedagon Pagode umherspaziert oder mich mit Mönchen unterhalten, die Englisch üben wollten.schwedagonpagode.jpg

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Bagan – wer nicht dort war, hat definitiv etwas versäumt. (Leider habe ich auch hier fast nur Dias.) Unbedingt anschauen!!! Ebenso lohnt sich eine mehrtägige Wanderung in den Kalaw Hills.

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Am Inle Lake war ich – wie vermutlich jeder Myanmarbesucher – natürlich auch und hab mir die Jumping Cat Monastery und diverse andere Attraktionen reingezogen. Anschließend bin ich nach Mandalay gefahren, wo mich zum ersten Mal ernsthaftes Heimweh ersucht hat. Keine Bars, kein vertrautes Essen, keine anderen Touristen. Alleine in der Fremde. Die Busfahrten waren extrem holprig, lang und anstrengend.

Trotzdem war es ein sehr schöner Monat in diesem ungewöhnlich freundlichen und – zumindest in Teilen – friedlichen Land. Bedauerlich, dass heute (2017) in den Shan-Staaten im Norden wieder bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen…

Laos

In Laos bekam ich Besuch. Weil wir nur 2 Wochen zusammen hatten, beschränkten wir uns auf den Norden. Und – na klar – River Tubing in Vang Vieng muss man auf jeden Fall mal ausprobieren. Leider war so wenig Strömung, dass wir paddeln mussten. Die Höhlen waren auch ziemlich cool. DSC00270

Ebenfalls in guter Erinnerung habe ich Luang Prabang zum Neujahrsfest. Nicht nur nass, sondern auch mit Teer bin ich zugeschmiert worden!

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Nachdem mein Buddy abgeflogen war und wir noch ein paar Tage auf Koh Chang in Thailand verbracht hatten, ging’s mit dem Bus über Bangkok weiter nach Siam Reap. Angkor Wat! Sagenumwoben. Geil. Auch das ein absolutes Highlight und ein Muss. Bilder kennt ihr ja alle (oder?). Das muss man wirklich gesehen haben!!!

Anschließend bin ich mit dem Boot über einen völlig zugewucherten See nach Battambang „gefahren“. Hier habe ich meinen ersten Monsun-Regen erlebt – eine Wand aus Wasser.

Thailand

Dieses Mal war eine gute Reisezeit für die Westseite in Südthailand. Tauchen wollte ich – und zwar zum ersten Mal „Live-aboard“. Ein echter Knaller, ich kann’s nicht anders sagen. Obwohl Anfang Mai eigentlich keine Tauschsaison mehr ist, schwamm der schöne Walhai vorbei ebenso wie zwei Mantarochen. Zum ersten Mal einem Manta zu begegnen – das ist wirklich kaum in Wort zu fassen.

Man kann auch in der Taucherbrille weinen vor Glück. Tiere – entweder man liebt sie, oder man liebt sie nicht.Mein erster Manta

 

 

 

 

 

Malaysia

Taman Negara, Cameron Hills, Perhentian Islands … fand ich gut. Am Ende noch in KL die Petronas Towers bestaunt und ab nach Hause…

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Costa Rica/Nicaragua/Panama 2004

Costa Rica

Es wurde Zeit, nach Westen zu reisen. Mittelamerika. Was neues. In Costa Rica merken wir Unterschiede zu Asien: Die Busse fahren pünktlich ab. Verrückt. Alles ist etwas teurer, aber immer noch im Rahmen.

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Spektakulär und ein außergewöhnliches Ereignis war die Ei-Ablage der Riesenschildkröten, die bei Vollmond zu hunderten an den Strand kamen!

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An der Karibikküste hat uns Cahuita sehr gut gefallen, an der Atlantikküste Playa Jaco und Playa Hermosa mit seinem schwarzen Vulkansand.

Im Inland gibt es aktive Vulkane bei Monteverde und La Fortuna. Mit dem Bus ging es nach Norden, wo wir zu Fuß die Grenze nach Nicaragua überquerten…

Nicaragua

Hier waren wir in erster Linie zum Surfen. Der kleine Ort hieß San Juan del Sur.

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Am Ende des Trips hatte ich aber alleine noch Zeit, um auf die Corn Islands zu gehen. Warnungen aus dem Lonely Planet [„It’s a really rough trip if you don’t fly.“] haben mich erst recht motiviert, über den Land- und Seeweg dort hinzukommen anstatt ein Flugzeug zu benutzen. 3 Tage habe ich gebraucht, um nach Bluefields und von dort mit dem Schiff nach Big Corn Island zu kommen. Wie sich herausstellte, waren meine Bus-Mitreisenden alle Zeugen Jehovas, die mich aus Mitleid mitgenommen hatten. Es war gar kein offizieller Reisebus 🙂

Eine ziemlich lustige Bootsfahrt über das türkisblaue, klare karibische Meer brachte mich von Big Corn nach Little Corn. Die kleine Insel war cool, aber das Angebot an günstigen Unterkünften sehr beschränkt.  Geldautomaten gab es nicht, deshalb war der Aufenthalt kurz – aber sehr lohnenswert.

Panama

Erneut reisen wir über Land ein. Ein Fluß, den man über diese große Brücke überquert, trennt Costa Rica von Panama. Der Besuch in Panama war leider kurz.

Panama_Grenze02

Immerhin konnten wir sehen, wo die Chiquita Bananen herkommen und wie in Boquete Kaffee angebaut wird.  Cafe Sitton Bohnen02

Und dann sind wir noch nach Bocas del Toro. Hier war das Wetter leider total schlecht und wir sind nur 3 Tage bei Tio Tom – einem ostdeutschen Auswanderer – untergekommen. Das Interet war damals so langsam, dass Tom 3 Wochen brauchte, um sich Filme herunterzuladen. Stolz präsentierte er uns dann den (total bescheuerten) Film „Der Wixxer“.

Zeit zu gehen.Bocas_Hinfahrt3