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Zeit an sich ist weder greifbar noch sichtbar, wir erkennen ihre Existenz nur daran, dass Dinge sich verändern.

17 Jahre sind eine lange Zeit. Konnten wir damals diesen einen, wunderschön abgelegenen Strand an der Ostküste Koh Phangans nur per Boot oder durch eine 1-stündige, völlig kranke Fahrt über Steilhänge mit einem Jeep erreichen, so ist es heute eine betonierte Straße, die dorthin führt.

Gute Straßen führen dazu, dass sich das Publikum ändert. Deutlich mehr junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern genießen heutzutage diese einst abgeschiedene Bucht, als damals.

Ein internationales Krankenhaus ist ebenfalls auf Koh Phangan, und es gibt auch sonst so ziemlich alles, was man braucht, wenn man seine Komfortzone doch nicht ganz verlassen möchte.

Was mir aber trotz der vielen Touristen an Thailand gefällt, ist wohl das, was man einen „guten Vibe“ nennt. Irgendetwas schwirrt durch die Luft, was einem gefällt, ich kann nicht genauer beschreiben, was mich anzieht.

Im Alter von 22 Jahren war ich zum ersten Mal hier und musste einfach immer wieder zurück.

Ich habe über die Jahre vom Hippie-Dorf „Pai“ ganz im Norden bis zur Insel „Koh Lipe“ im Süden vieles gesehen und erlebt. Dschungelwanderungen und -Floßfahrten, Elefantenritte, Hill Tribes, Bergdörfer, Pagoden, Tempel, Inseln, Tauchsafaris …

Alles zuhause in Form von Dias dokumentiert. Also wer Bock auf ’nen Dia-Abend hat, möge sich melden.

Mein 4. Besuch jetzt, war eher ein kleiner Nostalgie-Trip und ein bisschen „Urlaub im Urlaub“.

Und da ich zudem wusste, dass Freunde aus Deutschland dort sein würden, war dies ein Grund mehr, hinzugehen. Denn hier und da fehlen einem Weltenbummler dann doch auch vertraute Gesichter und Gespräche.

220 Tage ‚on the road‘ sind eine lange Zeit.

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